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Oliver Lehmann 1989-10-10 11:27:48 +00:00
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@ -0,0 +1,459 @@
.ds RH "Besonderheiten DCP/WDOS
.bp
.NH
Besonderheiten von DCP in der WDOS-Umgebung
.LP
In diesem Kapitel sind wichtige Unterschiede und Besonderheiten
bei der Abarbeitung von DCP unter WEGA aufgefuehrt.
.LP
.NH 2
Hardware-Voraussetzungen
.LP
Fuer die Abarbeitung von DCP unter WEGA sind zwei U80601-Erweiterungskarten
(CPU-Karte und 1MByte-RAM-Karte) im P8000 erforderlich, die
auf 2 Slots der 16-Bit-Rechnerkarte im P8000 gesteckt werden. WDOS
realisiert mit diesen Karten eine PC-Umgebung, die jedoch nicht
vollstaendig PC-kompatibel ist. Als Terminal muss ein spezielles
P8000/WDOS-Terminal mit 25 Bildschirmzeilen und Flachtastatur eingesetzt
werden. Dieses Terminal besitzt eine PC-kompatible Betriebsart.
In dieser Betriebsart liefert die Tastatur anstelle der ASCII-Zeichen
einen SCAN-Kode und die Bildschirmansteuerung realisiert die
meisten Zeichen des erweiterten ASCII-Zeichensatzes.
.LP
.NH 2
Lauffaehigkeit von Anwenderprogramen
.LP
Auf den U80601-Erweiterungskarten steht keinerlei Hardware zur
Verfuegung, die direkt E/A-Geraete oder andere PC-kompatible
E/A-Ports ansprechen kann. Anwenderprogramme duerfen daher
keine In- und Out-Befehle enthalten. Alle Zugriffe auf
periphere Geraete duerfen nur ueber das Betriebssystem oder
das BIOS erfolgen. Eine Ausnahme bilden Bildschirmausgaben.
Anwenderprogramme duerfen direkt in einen simulierten
Bildwiederholspeicher schreiben. Es ist aber nur ein alphanumerischer
Mode (entsprechend der MDA-Karte) realisiert.
Alle Programme, die Grafikausgaben enthalten und
auf Bildschirmkarten wie CGA, EGA u.a. angewiesen sind, koennen
unter der WDOS-Umgebung nicht benutzt werden.
.LP
In der WDOS-Umgebung stehen 1 Systemkonsole (Tastatur/Bildschirm),
1 Drucker, max. 4 (Pseudo-)Floppy-Disk-Laufwerke und max.
2 (Pseudo-)Harddisk-Laufwerke zur Verfuegung. Serielle Schnittstellen
sind nicht vorhanden.
.LP
.NH 2
Verfuegbarer RAM
.LP
Dem Betriebssystem DCP und den Anwenderprogrammen stehen unter WDOS
von 0 bis 9ffff 640 KByte RAM zur Verfuegung, sowie zusaetzlich von
A0000 bis Affff weitere 64 KByte (in diesem Bereich liegt bei
einem normalen PC die Grafikkarte). Im Bereich von B0000 bis B1fff wird
von WDOS eine Monochrom-Bildschirmkarte simuliert. Der Bereich
von F0000 bis Fffff ist fuer das "ROM"-BIOS reserviert. Der
Bereich von B2000 bis Effff ist zur Zeit frei und kann unter DCP z.B. fuer
einen vom Anwender geschriebenen RAM-Disk-Treiber benutzt werden.
.LP
.NH 2
Tastatureingaben
.LP
Die Tastatur ist PC-kompatibel und liefert einen SCAN-Kode.
Unter DCP darf kein zusaetzlicher Tastaturtreiber installiert
werden, da dieser direkt auf die Hardware zugreift. Die Tastaturbelegung
lasst sich wie folgt umschalten:
.DS L
CTRL-ALT-F1 Amerikanische Tastaturbelegung (standard)
CTRL-ALT-F2 Deutsche Tastaturbelegung
.DE
.NH 2
Bildschirmausgaben
.LP
Im 1 MByte RAM wird eine Monochrom-Karte simuliert. Diese besitzt
nur einen alphanumerischen Mode mit 25 Zeilen zu 80 Zeichen und
einer Seite.
Anwenderprogramme koennen direkt diesen
"Bildwiederholspeicher" beschreiben. Durch das "ROM"-BIOS wird
der Bildwiederholspeicher mit einem zweiten Abbild verglichen und
die Differenzen zum Terminal ausgegeben. Das Terminal besitzt bezueglich
der erweiterten ASCII-Zeichen und der VIDEO-Attribute Einschraenkungen.
Die Umschaltung zum erweiterten Zeichensatz (ausser Umlaute) wird ueber
Video-Attribute realisiert.
Pro Zeile koennen insgesamt nur max. 16 Video-Attribute dargestellt werden.
Fast alle VIDEO-BIOS-Requests schreiben die Zeichen zuerst in den
"Bildwiederholspeicher". Eine Ausnahme bildet der
WRTIE-TTY-Request (0eh). Hier erfolgt die Ausgabe direkt zum
Terminal. Somit koennen auch ESC-Folgen (ADM31-kompatibel) ausgegeben
werden. Das Betriebssystem DCP benutzt in der Regel diesen BIOS-Request.
.LP
Unter WDOS kann in DCP auch der Bildschirmtreiber "ANSI.SYS" installiert werden.
Mit diesem Treiber werden ANSI-kompatible ESC-Folgen wirksam und die
Ausgaben werden zuerst in den "Bildwiederholspeicher" geschrieben.
Der Vergleich der "Bildwiederholspeicher" kostet aber Zeit und die Ausgabe der
Zeichen ist daher etwas langsamer als die direkte Ausgabe zum Terminal.
.LP
Bei Verwendung des CP/M-Emulators EM80 fuer DCP
(gehoert nicht zum Lieferumfang von WDOS)
sollte ANSI.SYS nicht installiert werden. OS/M-Programme, wie TP, sind
fuer das P8000-Terminal installiert und dann mit EM80 in der WDOS-Umgebung
sofort lauffaehig.
.LP
.NH 2
Diskzugriffe
.LP
Das Betriebssystem DCP erkennt durch Informationen im Urlader jeder
Diskette das entsprechende Format der Diskette und stellt sich
logisch darauf ein. Es kann aber bei realen Disketten nicht das
physische Format des Floppy-Disk-Treibers (im WEGA-Kern) beeinflussen.
Achten Sie bitte daher beim "Mounten" von realen Laufwerken im WDOS-Menue
darauf, dass das Format mit dem Diskettenformat uebereinstimmt.
.LP
DCP ermittelt beim Systemstart das physische Format seiner
Floppy-Disk-Laufwerke. Das Laufwerksformat ist aber
nur beim Formatieren von Disketten von Bedeutung. Es hat keinen
Einfluss beim Erkennen von Diskettenformaten. DCP erkennt z.B.
eine 720 KByte Diskette in einem 360 KByte Laufwerk.
Fuer die "physischen" Laufwerke
E: und F: wird das Laufwerksformat mit der Aktivierung
des Treibers DRIVER.SYS festgelegt
(Standardeinstellung: 720 KByte
Laufwerke). Fuer die Laufwerke A: und B: wird das physische
Format aus dem "ROM"-BIOS ermittelt. Ist im Laufwerk A: eine
1,2 MByte-Pseudo-Systemdiskette eingelegt, liefert das "ROM"-BIOS
die Werte fuer 1,2 MByte Laufwerke ohne Disk-Change-Signal,
sonst fuer 720 KByte Laufwerke ohne Disk-Change-Signal. Durch Fehlen
dieses Signals setzt nur DCP 3.3 und PCDOS das richtige Laufwerksformat.
MSDOS und
DCP 3.2 stellen stets 360 KByte Laufwerke ein. Durch folgende Eintraege in die
Datei CONFIG.SYS kann fuer DCP 3.2 und MSDOS 3.2 das Laufwerksformat
auf 720 KByte eingestellt werden:
.DS L
drivparm=/d:0
drivparm=/d:1
.DE
Mit drivparm lassen sich aber auch anderer Formate einstellen.
.LP
Das Disk-Change-Signal dient zum automatischen Erkennen von Diskettenwechseln.
Es wird von den (Pseudo-)Laufwerken nicht bereit gestellt. Das Signal kann
aber vom "ROM"-BIOS simuliert werden. Der Parameter /C von DRIVER.SYS und
DRIVPARM aktiviert das Signal. DCP fuehrt dann weniger Diskettenzugriffe
aus. Beachten Sie jedoch, dass dann ein Diskettenwechsel in einem
Laufwerk nur noch moeglich ist, wenn zuvor ein Zugriff auf ein anderes
Laufwerk erfolgte, z.B. mit dem Kommando DIR. Ein Wechsel des
aktuellen Laufwerks mit dem Kommando CD reicht nicht aus.
.LP
Zum Zugriff auf CP/M-Disketten und speziellen DOS-Disketten koennen
die Treiber CDRIVE.SYS und MDRIVE.SYS (nicht im Lieferumfang von WDOS)
installiert werden. Es koennen aber nur die physischen Formate angesprochen
werden, die in der WDOS-Umgebung zur Verfuegung stehen. Die Treiber
muessen so installiert werden, dass der Floppy-Disk-Treiber des
"ROM"-BIOS benutzt wird, z.B.:
.DS L
device=cdrive.sys -rah -u1 -g
device=mdrive.sys -rah -u1
.DE
In der WDOS-Umgebung wird von den DISK-BIOS-Requests FORMAT und
VERIFY keine Funktion ausgefuehrt. Es wird die erfolgreiche
Ausfuehrung der Funktion angezeigt.
Somit koennen Kommandos wie FORMAT zum logischen Formatieren benutzt
werden. Physisch koennen reale Disketten direkt unter WEGA oder
vom WDOS-Menue aus formatiert werden.
.NH 2
Systemuhr
.LP
Beim Start von DCP werden die Anfangswerte fuer Datum und Zeit von WEGA
uebernommen. Im "ROM"-BIOS ist eine Echtzeituhr realisiert. Diese erhaelt
vom WEGA-Kern Clock-Impulse mit einer Frequenz von 10Hz. Beim Verlassen
von DCP wird die Uhr gestoppt. Wird anschlissend die Arbeit in
DCP ohne Neustart fortgesetzt (Kommando r im WDOS-Menue bzw. wdos -r in WEGA)
geht die Uhr nach.
.NH 2
Systemdiskette
.LP
Im Lieferumfang von WDOS ist die Pseudo-Systemdiskette wdos_sys
enthalten. Sie enthaelt das Betriebssystem DCP 3.30 sowie
alle DCP-Kommandos, deren Verwendung unter WDOS sinnvoll ist.
Der aktuellste Stand von DCP ist aber stets auf der mitgelieferten
Original-Systemdiskette fuer den EC1834 enthalten.
.LP
Als Systemdiskette kann aber auch eine reale Systemdiskette
eines PC-kompatiblen Rechners benutzt werden. Folgende Systemdisketten
wurden in der WDOS-Umgebung getestet:
.DS L
- Systemdiskette DCP 3.20 fuer A7150
- Systemdiskette DCP 3.30 fuer EC1834
- Systemdiskette PCDOS 3.20 fuer IBM-PC
- Systemdiskette PCDOS 3.30 fuer IBM-PC
- Systemdiskette MSDOS 3.20 fuer Schneider-PC
.DE
Vor Verwendung einer fremden Systemdiskette, ist die Datei
CONFIG.SYS dieser Diskette zu ueberpruefen. Diese Datei darf keine
Treiber aktivieren, die das "ROM"-BIOS umgehen. Deshalb sollten zuerst
alle Zeilen mit
.DS L
device=...
.DE
entfernt werden.
.LP
Folgende Eintraege in der Datei CONFIG.SYS sind fuer die Arbeit in der
WDOS-Umgebung guenstig aber nicht unbedingt erforderlich:
.DS L
drivparm=/d:0 ... (Format fuer Laufwerk A:
setzen, nur DCP 3.2)
drivparm=/d:1 ... (Format fuer Laufwerk B:
setzen, nur DCP 3.2)
device=driver.sys /d:4 ... (Laufwerk E: aktivieren)
device=driver.sys /d:5 ... (Laufwerk F: aktivieren)
.DE
Auf jeder Systemdiskette befindet sich ein "Disketten"-BIOS. Probleme
mit fremden Systemdisketten koennen entstehen, wenn dieses BIOS
direkt die Hardware anspricht. Das "Disketten"-BIOS koennte z.B. in
Abhaengigkeit der Version und des Datums des "ROM"-BIOS bestimmte
Treiber des "ROM"-BIOS ersetzen.
.LP
Bei der Installation einer DCP-Harddisk sind keine Besonderheiten
zu beachten. Sie erfolgt mit den Programmen FDISK, FORMAT und
COPY.
.LP
.NH 2
DCP-Kommandos
.LP
Folgende Kommandos funktionieren in der WDOS-Umgebung nicht:
.IP CTTY 10
Definition Primaerkonsole
.IP "CHCP, NLSFUNC"
.br
Zeichensatzwechsel unterstuetzen
.IP GRAFTABL
Laden zweiter grafischer Zeichensatz
.IP GRAPHICS
Vorbereiten grafische Print-Screen-Funktion
.IP KEYB xx
Ersetzten Tastaturprogramm
.IP MODE
Einstellen Geraetemodus
.IP SELECT
Einstellen nationale Besonderheiten
.LP
Folgende EC1834-spezifischen Kommandos funktionieren
in der WDOS-Umgebung nicht:
.IP "ASCK, ASCORG, ASKORG, COMDRV" 10
.br
Serielle Schnittstellen bedienen
.IP DMODE
Spuranzahl Floppydisk-Laufwerke einstellen
.IP HDINIT
Harddisk initialisieren
.IP HDPARK
Harddisk parken
.IP PCOLOR
Programmieren Farbpalette
.IP VMODE
Bildschirmeinstellung
.IP "SCPSET, SCPDR.SYS"
.br
SCP-Disketten verarbeiten
.IP VE89.SYS
Bildschirmtreiber (nur ANSI-Teil nutzbar)
.LP
Bei folgenden Kommandos sind Einschraenkungen zu beachten:
.IP DISKCOPY 10
Physisches Kopieren von Disketten
.br
Unter WDOS ist das physisches Formatieren der Zieldiskette nicht moeglich.
.IP FORMAT
Formatieren von Disketten
.br
WDOS gestattet nur das logisches Formatieren von Disketten.
720 KByte "Laufwerke" gestatten nur das logische Formatieren
dieses Formats. "High-Density-Laufwerke"
gestattet das logische Formatieren von 1,2 MByte Pseudodisketten
und von 40-spurigen Disketten.
Physisch koennen
Disketten im WDOS-Menue oder direkt unter WEGA formatiert werden.
.LP
Das folgende interne Kommando dient zum Aendern der Parameter der internen
Laufwerke fuer DCP 3.2. In vielen Dokumentationen ist es nicht beschrieben:
.DS L
DRIVPARM=/D:ddd [Schalter]
Schalter:
/D:ddd logische Geraetenummer (0...255)
/F:f Geraetetyp (0=160/180,320/360k, 1=1,2M, 2=720k)
(Standard 720k)
/T:ttt Spuren pro Seite (Standard 80)
/S:ss Sektoren pro Spur (Standard 9)
/H:hh Koepfe (Standard 2)
/C Test auf Diskettenwechsel
/N nichtwechselbare Magnetplatte
.DE
.bp
.NH 2
BIOS-Funktionsaufrufe
.LP
int 5h Bildschirmdruck-Service
.DS L
int 10h Bildschirm-Service
AH = 0 Setzen Mode
WDOS: es wird stets Mode 7 gesetzt
AH = 1 Setzen Cursor-Typ
WDOS: Null-Funktion
AH = 02 Setzen Cursor-Position
WDOS: stets Seite 0
AH = 03 Lesen Cursor-Position
AH = 04 Lesen Lichtstift
WDOS: Null-Funktion
AH = 05 Auswahl aktive Seite
WDOS: es wird stets Seite 0 gesetzt
AH = 06 Rollen Fenster aktive Seite hoch
AH = 07 Rollen Fenster aktive Seite tief
AH = 08 Lesen Zeichen und Attribut von Cursorpositition
AH = 09 Schreiben Zeichen und Attribut auf Curserposition
AH = 0Ah Schreiben Zeichen auf Cursorposition
AH = 0Bh Setzen Color Palette
WDOS: Null-Funktion
AH = 0Ch Schreiben Dot
WDOS: Null-Funktion
AH = 0Dh Lesen Dot
WDOS: Null-Funktion
AH = 0Eh Schreiben ASCII-Teletype
AH = 0Fh Lesen aktuellen Status
.DE
Unter WDOS sind zusaetzlich folgende AT-Funktionen realisiert:
.DS L
AX = 1300h Schreiben Zeichenkette
Cursor nicht veraendern
BL = Attribut
BH = Seite (WDOS: stets 0)
DX = Start-Cursor-Position
CX = Laenge der Zeichenkette
ES:BP = Zeiger auf Zeichenkette
.DE
.DS L
AX = 1301h Schreiben Zeichenkette
Cursor hinter Zeichenkette setzen
BL = Attribut
BH = Seite (WDOS: stets 0)
DX = Start-Cursor-Position
CX = Laenge der Zeichenkette
ES:BP = Zeiger auf Zeichenkette
.DE
.DS L
AX = 1302h Schreiben Zeichenkette = Zeichen,Attribut ...
Cursor nicht veraendern
BH = Seite (WDOS: stets 0)
DX = Start-Cursor-Position
CX = Laenge der Zeichenkette
ES:BP = Zeiger auf Zeichenkette
.DE
.DS L
AX = 1303h Schreiben Zeichenkette = Zeichen,Attribut ...
Cursor hinter Zeichenkette setzen
BH = Seite (WDOS: stets 0)
DX = Start-Cursor-Position
CX = Laenge der Zeichenkette
ES:BP = Zeiger auf Zeichenkette
.DE
.DS L
int 11h Geraete-Ausstattungs-Service
int 12h Speichergroesse-Service
.DE
.DS L
int 13h Disketten-Service
AH = 00 Reset
AH = 01 Lesen Status nach (AL)
AH = 02 Lesen
AH = 03 Schreiben
AH = 04 Vergleichen (WDOS: Null-Funktion)
AH = 05 Formatieren (WDOS: Null-Funktion)
.DE
Unter WDOS sind folgende zuaetzliche AT-Funktionen realisiert:
.DS L
AH = 08h Lesen aktuelle Laufwerkparameter
DL = Drive (0... Diskette, 80h, 81h Harddisk)
Return:
CF = 1 wenn Fehler, dann AH = Status, sonst
DL = Anzahl der Laufwerke (Floppy oder Harddisk)
DH = Anzahl der Koepfe
CL = Anzahl der Sektoren
CH = Anzahl der Spuren
.DE
.DS L
AH = 15h Lesen Disk-Typ
DL = Drive (0... Diskette, 80h, 81h Harddisk)
Return:
CF = 1 wenn Fehler, dann AH = Status, sonst
AH = Disk-Typ
0 - kein Laufwerk
1 - Diskette, keine Erkennung Diskwechsel
2 - Diskette, Erkennung Diskwechsel
3 - Harddisk
CX:DX = Anzahl der 512-Byte Sektoren,
wenn AH = 3
.DE
.DS L
int 14h Service serielle Schnittstelle
WDOS: Nullfunktion
.DE
.DS L
int 16h Tastatur Service
int 17h Drucker-Service
WDOS: Druckernummer stets 0
int 1Ah Datum/Uhrzeit-Service
int 1Ch Uhr-Unterbrechung (18.2 mal pro Sekunde)
(WDOS: 10 pro Sekunde)
int 1Fh Zeiger auf Grafik-Zeichentabelle
WDOS: nicht vorhanden
.DE
.ds RH "RAM-Disk
.bp
.NH
RAM-Disk fuer WEGA
.LP
WEGA kann die 1 MByte RAM der U80601-RAM-Karte auch als RAM-Disk benutzen.
Die Abarbeitung von DCP ist dann aber nicht moeglich. Im Directory
/dev sind die Eintraege
.DS L
cpu2ram fuer das Blockinterface und
cpu2rram fuer das Raw-Interface
.DE
verfuegbar. Mit dem Kommando mkfs(M) kann der Superuser ein
Dateisystem einrichten:
.DS L
/etc/mkfs /dev/cpu2ram 2000
.DE
.NH
Literatur
.LP
Eine ausfuehrliche Beschreibung von DCP ist in folgender
Literatur enthalten:
.DS L
Huebener, J.: MS-DOS, Reihe Technische Informatik
VEB Verlag Technik Berlin
.DE
.DS L
DCP-Software-Dokumentation
Anleitung fuer den Bediener/Betriebssystem Teil 1 und 2
VEB Robotron Buchungsmaschinenwerk Karl-Marx-Stadt
VEB Robotron Bueromaschinenwerk Soemmerda
.DE
.DS L
DCP-Software-Dokumentation
Anleitung fuer den Systemprogrammierer
VEB Robotron Buchungsmaschinenwerk Karl-Marx-Stadt
VEB Robotron Bueromaschinenwerk Soemmerda
.DE